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Bestes VPN für Torrenting und P2P 2026: Unsere getesteten Empfehlungen

Justin Oyaro

Von Justin Oyaro . 31 Oktober 2026

Cybersecurity-Experte

Miklos Zoltan

Faktencheck

Torrenting funktioniert Peer-to-Peer: Jeder im Schwarm sieht die IP-Adressen aller anderen, und dein Internetanbieter sieht, was du herunterlädst. Ein VPN verbirgt beides – vorausgesetzt, es erlaubt P2P-Traffic, hat keine Lecks und kappt deine Verbindung, wenn der Tunnel abbricht. Diese sechs erfüllen das, sortiert danach, wie gut sie sich fürs Torrenting eignen:

Die besten VPNs fürs Torrenting:

1. ExpressVPN – insgesamt am besten: schnell, Torrenting im gesamten Netzwerk, einfache Apps
2. Private Internet Access – am besten für Portweiterleitung und Preis, P2P auf jedem Server
3. Proton VPN – Portweiterleitung auf P2P-Servern, Schweizer Anbieter, jedes Jahr auditiert
4. NordVPN – riesiges Netzwerk mit P2P-Servern und App Kill Switch
5. Surfshark – unbegrenzt viele Geräte, P2P-Server in den meisten seiner Länder
6. CyberGhost – fertige Torrenting-Server, 45-tägige Geld-zurück-Garantie

Bevor du loslegst: Ein VPN ändert, wer deine IP-Adresse sehen kann – nicht, was legal ist. Urheberrechtlich geschützte Dateien ohne Erlaubnis herunterzuladen oder zu teilen, ist in den meisten Ländern verboten, mit oder ohne VPN, und jedes VPN auf dieser Liste untersagt es in seinen Nutzungsbedingungen. Wir testen nur mit legalen Torrents. Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Information und ist keine Rechtsberatung.
1

9.8 Gesamtwertung

Schnelles, geprüftes VPN mit dem eigenen Post-Quanten-Protokoll Lightway und Servern in 113 Ländern.

  • Blocker für Werbung, Tracker und Malware in jedem Plan
  • 30-tägige Geld-zurück-Garantie
  • 10 bis 14 Geräte gleichzeitig, je nach Plan

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9.8 Gesamtwertung

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2

9.5 Gesamtwertung

Private Internet Access (PIA) ist ein günstiges Open-Source-VPN mit einer von Deloitte geprüften und vor Gericht bewährten No-Logs-Richtlinie.

  • 180 Standorte in 113 Ländern
  • Unbegrenzt viele Geräte
  • Gleiche Preise bei der Verlängerung

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9.5 Gesamtwertung

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3

9.5 Gesamtwertung

Schnelles, funktionsreiches VPN aus den Niederlanden mit einer von Deloitte bestätigten No-Logs-Richtlinie.

  • Unbegrenzt viele Geräte
  • Werbeblocker in jedem Plan
  • Niedrige Preise für die erste Laufzeit und bei Verlängerung

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4

9.1 Gesamtwertung

Günstiges VPN aus Rumänien mit Servern in 100 Ländern und einer von Deloitte geprüften No-Logs-Richtlinie.

  • 45-tägige Geld-zurück-Garantie
  • NoSpy-Server in Rumänien
  • Server für Streaming, Gaming und Torrenting

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ExpressVPN: Insgesamt das beste VPN fürs Torrenting

Preis ab: $2.99/Monat

Verfügbar für:

Vorteile

  • Torrenting im gesamten Netzwerk möglich
  • Kill Switch Network Lock und Split Tunneling
  • Reine RAM-Server, 28 unabhängige Audits
  • Einfache Apps für alle wichtigen Plattformen

Nachteile

  • Keine Portweiterleitung
  • Verlängerung deutlich teurer als die erste Laufzeit

Zu ExpressVPN

ExpressVPN ist unsere erste Wahl fürs Torrenting und hat in unseren Praxistests am besten abgeschnitten. Die Grundlagen stimmen, ganz ohne Herumbasteln: Es gibt keine separate Liste mit P2P-Servern, die du durchsuchen musst, Kill Switch und Split Tunneling sind leicht zu finden, und die Apps sind so einfach, dass jeder damit zurechtkommt. Der Haken: keine Portweiterleitung und ein happiger Preis bei der Verlängerung.

Torrenting

ExpressVPN teilt sein Netzwerk nicht in P2P- und Nicht-P2P-Server auf, du kannst also an seinen regulären Standorten in 113 Ländern torrenten – für die beste Geschwindigkeit wählst du einen in deiner Nähe. Network Lock, sein Kill Switch, blockiert den gesamten Datenverkehr, wenn die VPN-Verbindung abbricht, und mit Split Tunneling legst du fest, welche Apps durch das VPN laufen (achte darauf, dass dein Torrent-Client dazugehört).

Was ExpressVPN fehlt, ist Portweiterleitung (Port Forwarding) – seine Server unterstützen sie nicht. Für normale Downloads spielt das kaum eine Rolle. Wenn du viel seedest oder private Tracker nutzt, die auf deine Upload-Ratio achten, sind PIA oder Proton VPN die bessere Wahl.

Datenschutz und Sicherheit

ExpressVPN wird von den Britischen Jungferninseln aus betrieben und gehört seit 2021 zu Kape Technologies. Die Server laufen nur im RAM (TrustedServer), sodass bei jedem Neustart alle Daten gelöscht werden, und das Trust Center listet 28 unabhängige Audits von 2018 bis 2026 auf – darunter Prüfungen der Datenschutzzusagen durch KPMG, zuletzt im Juni 2025. Das hauseigene Lightway-Protokoll nutzt Post-Quanten-Verschlüsselung.

Preis

ExpressVPN bietet drei Tarife an: Basic, Advanced und Pro. Preise für Basic (10 Geräte), geprüft Ende Oktober 2026:

  • 2 Jahre + 4 Monate: 2,99 USD pro Monat (83,72 USD für die ersten 28 Monate, danach 99,95 USD pro Jahr)
  • 12 Monate + 3 Monate: 4,99 USD pro Monat (74,85 USD für die ersten 15 Monate)
  • 1 Monat: 14,99 USD

ExpressVPN scheint seine Angebote zu testen: Bei manchen Seitenaufrufen im Oktober 2026 wurden nur die 12-Monats-Tarife angezeigt. Neukunden erhalten eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie.

Private Internet Access: Am besten für Portweiterleitung

Preis ab: $2.03/Monat

Verfügbar für:

Vorteile

  • Portweiterleitung außerhalb der USA
  • P2P auf jedem Server erlaubt
  • No-Logs-Richtlinie vor Gericht bewährt und auditiert
  • Unbegrenzt viele Geräte, gleicher Preis bei Verlängerung

Nachteile

  • Keine Portweiterleitung auf US-Servern
  • Viele Länder nur mit virtuellen Servern abgedeckt

Zu Private Internet Access

Private Internet Access (PIA) ist gebaut wie ein Torrenting-VPN: P2P auf jedem Server, Portweiterleitung in den Apps, unbegrenzt viele Geräte und der niedrigste Preis auf lange Sicht auf dieser Liste. Die No-Logs-Richtlinie wurde dort auf die Probe gestellt, wo es darauf ankommt – in US-Gerichtsverfahren – und dreimal von Deloitte auditiert.

Torrenting

PIA erlaubt P2P-Traffic auf jedem Server. Portweiterleitung funktioniert in 159 der 215 Serverregionen – überall außer in den USA. Aktiviere „Request Port Forwarding“ in den Einstellungen der App, verbinde dich mit einem unterstützten Standort, und PIA zeigt dir die Portnummer an, die du in deinem Torrent-Client einträgst.

Der Advanced Kill Switch blockiert den gesamten Internetverkehr, sobald das VPN nicht verbunden ist – selbst wenn du es selbst ausgeschaltet hast. Genau das willst du, während ein Client im Hintergrund seedet.

Datenschutz und Sicherheit

PIA hat seinen Sitz in den USA, wo es kein Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung für VPN-Anbieter gibt, und gehört zu Kape Technologies. Die No-Logs-Zusage hat vor Gericht standgehalten, Deloitte hat sie 2022, 2024 und 2025 auditiert, und die Apps sind Open Source. Die Kehrseite der vielen Standorte: In rund 60 seiner 113 Länder hat PIA nur virtuelle Server.

Preis

Jeder PIA-Tarif umfasst unbegrenzt viele Geräte und Portweiterleitung. Preise, geprüft Ende Oktober 2026:

  • 3 Jahre + 3 Monate: 2,03 USD pro Monat (79 USD für 39 Monate, Verlängerung zu 79 USD alle 3 Jahre)
  • 1 Jahr: 3,99 USD pro Monat (47,88 USD pro Jahr)

Neukunden, die direkt bei PIA kaufen, erhalten eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie.

Proton VPN: Am besten für Seeder, denen Datenschutz wichtig ist

Preis ab: $3.49/Monat

Verfügbar für:

Vorteile

  • Portweiterleitung auf P2P-Servern
  • Schweizer Anbieter, No-Logs seit 2022 jährlich auditiert
  • Open-Source-Apps
  • Niedriger Verlängerungspreis

Nachteile

  • P2P nur auf speziellen P2P-Servern
  • Weitergeleiteter Port ändert sich beim Neuverbinden

Zu Proton VPN

Proton VPN passt zu Seedern, denen Datenschutz am wichtigsten ist: Portweiterleitung auf den P2P-Servern, ein Schweizer Unternehmen dahinter und eine No-Logs-Richtlinie, die seit 2022 jedes Jahr auditiert wird. Wir verdienen nichts, wenn du es kaufst.

Torrenting

Proton erlaubt P2P nur auf seinen P2P-Servern, die in der App mit einem ⇄-Symbol gekennzeichnet sind. Startest du einen Torrent auf einem anderen Server, weist dich die App darauf hin, dass P2P-Traffic dort nicht erlaubt ist. Portweiterleitung ist in jedem kostenpflichtigen Tarif enthalten, unter Windows, Linux und (im Early Access) macOS: Schalte sie ein, verbinde dich mit einem P2P-Server und kopiere den Port in deinen Torrent-Client. Der Port ändert sich meist, wenn du dich neu verbindest. Rechne also damit, ihn ab und zu aktualisieren zu müssen.

Der kostenlose Tarif erlaubt überhaupt kein P2P.

Datenschutz und Sicherheit

Proton VPN wird von der Proton AG betrieben, dem Schweizer Unternehmen hinter Proton Mail. Securitum hat die No-Logs-Richtlinie fünfmal auditiert, zuletzt 2026. Alle Apps sind Open Source, und der permanente Kill Switch blockiert den Internetzugang, sobald das VPN aus ist.

Preis

VPN Plus gilt für 10 Geräte und umfasst Server in mehr als 140 Ländern. Preis, geprüft Ende Oktober 2026:

  • 2 Jahre: 3,49 USD pro Monat (83,76 USD für die ersten 24 Monate, danach 83,88 USD pro Jahr)

Proton bietet eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie.

NordVPN: Schnell und mit App Kill Switch

Preis ab: $3.49/Monat

Verfügbar für:

Vorteile

  • P2P-Server in einem sehr großen Netzwerk
  • App Kill Switch für deinen Torrent-Client
  • No-Logs-Richtlinie sechsmal auditiert
  • 10 Geräte gleichzeitig

Nachteile

  • Portweiterleitung nur mit kostenpflichtigem Add-on
  • Großer Preissprung bei der Verlängerung

Zu NordVPN

NordVPN hat eines der größten Netzwerke überhaupt – mehr als 7.200 Server in 150 Ländern – und eine Funktion, die Torrent-Nutzer zu schätzen wissen: einen Kill Switch, der nur die Apps schließt, die du auswählst, etwa deinen Torrent-Client, wenn das VPN abbricht.

Torrenting

NordVPN erlaubt Filesharing auf seinen P2P-Servern, die in der App eine eigene Kategorie haben. Die Bandbreite ist unbegrenzt. Auf den Standardservern gibt es keine Portweiterleitung – nur das kostenpflichtige Add-on Dedicated Server unterstützt sie.

Du bekommst zwei Kill Switches: Der Internet Kill Switch blockiert den gesamten Datenverkehr, und auf dem Desktop schließt der App Kill Switch stattdessen ausgewählte Apps.

Datenschutz und Sicherheit

NordVPN ist in Panama eingetragen; die Muttergesellschaft Nord Security sitzt in Litauen. Externe Prüfer (PwC und Deloitte) haben die No-Logs-Richtlinie sechsmal überprüft, zuletzt im Dezember 2025, und die Server laufen nur im RAM.

Preis

Preise für den Basic-Tarif (10 Geräte), geprüft Ende Oktober 2026:

  • 2 Jahre: 3,49 USD pro Monat (94,23 USD für die ersten 27 Monate, danach 139,08 USD pro Jahr)

Alle Tarife haben eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie.

Surfshark: Am besten für unbegrenzt viele Geräte

Preis ab: $2.49/Monat

Verfügbar für:

Vorteile

  • Unbegrenzt viele Geräte
  • P2P-Server in den meisten der 100 Länder
  • No-Logs-Richtlinie von Deloitte überprüft
  • Niedriger Preis, moderate Verlängerung

Nachteile

  • Keine Portweiterleitung
  • In manchen Ländern keine P2P-Server

Zu Surfshark

Surfshark deckt mit einem einzigen Abo unbegrenzt viele Geräte ab – praktisch, wenn der ganze Haushalt torrentet. Weniger praktisch ist es, wenn du Portweiterleitung brauchst, denn die bietet Surfshark nicht an.

Torrenting

Surfshark leitet Torrent-Traffic über spezielle P2P-Server. Surfshark unterstützt keine Portweiterleitung und bezeichnet sie als Sicherheitsrisiko.

Alle Apps haben einen Kill Switch, und mit Bypasser (Split Tunneling) legst du unter Windows, macOS, Android und iOS fest, was durch das VPN läuft.

Datenschutz und Sicherheit

Surfshark B.V. hat seinen Sitz in den Niederlanden und hat sich 2022 mit Nord Security zusammengeschlossen. Deloitte hat die No-Logs-Richtlinie 2023 und 2025 überprüft, und alle Server laufen nur im RAM. Im September 2026 gab Surfshark bekannt, dass ein interner Testserver wegen eines Konfigurationsfehlers aus dem Internet erreichbar war; laut Surfshark waren keine Nutzerdaten betroffen.

Preis

Preise für den Starter-Tarif (unbegrenzt viele Geräte), geprüft Ende Oktober 2026:

  • 2 Jahre: 2,49 USD pro Monat (67,23 USD für die ersten 27 Monate, danach 79 USD pro Jahr)

Alle Tarife haben eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie.

CyberGhost: Am einfachsten für Einsteiger

Preis ab: $2.19/Monat

Verfügbar für:

Vorteile

  • Fertige Liste mit Torrenting-Servern
  • 45-tägige Geld-zurück-Garantie
  • No-Logs-Setup dreimal von Deloitte auditiert
  • Niedriger Preis im 2-Jahres-Tarif

Nachteile

  • Keine Portweiterleitung
  • Nur 7 Geräte gleichzeitig

Zu CyberGhost

CyberGhost nimmt dir beim Torrenting das Rätselraten ab: Die Apps haben eine fertige Liste von Servern, die dafür optimiert sind, und die 45-tägige Geld-zurück-Garantie lässt dir viel Zeit zum Ausprobieren.

Torrenting

CyberGhost erlaubt P2P-Traffic und führt seine Torrenting-Server in den Apps separat auf, sodass du nicht herausfinden musst, welchen Standort du wählen sollst. Portweiterleitung gibt es nicht. Der Kill Switch blockiert den Internetverkehr, wenn das VPN abbricht, ein DNS-Leckschutz ist integriert, und unter Windows kannst du IPv6 abschalten, solange du verbunden bist.

Datenschutz und Sicherheit

CyberGhost hat seinen Sitz in Rumänien und gehört wie ExpressVPN und PIA zu Kape Technologies. Deloitte hat das No-Logs-Setup dreimal auditiert (2022, 2024 und 2025). Ein Abo gilt nur für 7 Geräte, und mehr als die Hälfte der 100 Länder sind virtuelle Standorte.

Preis

Preise, geprüft Ende Oktober 2026:

  • 2 Jahre + 2 Monate: 2,19 USD pro Monat (56,94 USD für 26 Monate, Verlängerung zu 56,94 USD pro Jahr)
  • 6 Monate: 6,99 USD pro Monat (41,94 USD für die ersten 6 Monate)

Die Geld-zurück-Garantie beträgt 45 Tage beim 6-Monats- und beim 2-Jahres-Tarif (14 Tage beim Monatstarif).

So testen wir VPNs fürs Torrenting

Jedes VPN auf dieser Liste durchläuft dieselben Tests, auf einem Windows-Laptop mit qBittorrent und nur mit legalen Torrents (etwa der neuesten Ubuntu-Version):

  • Geschwindigkeit: Wir laden denselben Torrent mit und ohne VPN herunter, über einen nahe gelegenen P2P-freundlichen Server.
  • IP-Lecks: Wir prüfen mit dem Torrent-Adresscheck auf ipleak.net, welche IP-Adresse der Schwarm sieht.
  • Kill Switch: Wir trennen die VPN-Verbindung mitten im Download und beobachten, ob Datenverkehr nach außen dringt.
  • DNS- und IPv6-Lecks: Wir testen beides bei aktiver Verbindung.
  • Portweiterleitung: Wo sie angeboten wird, prüfen wir, ob eingehende Verbindungen tatsächlich beim Client ankommen.

Preise, Serverregeln und Funktionen stammen von der Website und aus dem Hilfecenter des jeweiligen Anbieters, geprüft Ende Oktober 2026. So schneiden die sechs bei den Punkten ab, die fürs Torrenting am wichtigsten sind:

  • ExpressVPN: P2P auf allen Servern, keine Portweiterleitung, ab 2,99 USD pro Monat
  • PIA: P2P auf allen Servern, Portweiterleitung außerhalb der USA, ab 2,03 USD pro Monat
  • Proton VPN: P2P-Server, Portweiterleitung in kostenpflichtigen Tarifen, ab 3,49 USD pro Monat
  • NordVPN: P2P-Server, Portweiterleitung nur mit kostenpflichtigem Add-on, ab 3,49 USD pro Monat
  • Surfshark: P2P-Server, keine Portweiterleitung, ab 2,49 USD pro Monat
  • CyberGhost: Torrenting-Server, keine Portweiterleitung, ab 2,19 USD pro Monat

Alle sechs haben einen Kill Switch und eine No-Logs-Richtlinie, die von externen Prüfern kontrolliert wurde. Drei davon – ExpressVPN, PIA und CyberGhost – gehören zum selben Unternehmen, Kape Technologies, und auch Surfshark und NordVPN haben eine gemeinsame Muttergesellschaft.

Was ein VPN beim Torrenting verbirgt – und was nicht

Ein Torrent-Client lädt nicht nur herunter. Während er Teile einer Datei abruft, lädt er Teile an andere im Schwarm hoch, und jeder Peer sieht die IP-Adresse jedes anderen Peers. So finden Rechteinhaber die Downloader: Überwachungsfirmen treten den Schwärmen beliebter Dateien bei, protokollieren die IP-Adressen und wenden sich an die Internetanbieter dahinter.

Mit einem VPN sieht der Schwarm die IP-Adresse des VPN-Servers statt deiner eigenen. Dein Internetanbieter sieht eine verschlüsselte Verbindung zum VPN, aber nicht, welche Dateien du herunterlädst – er kann Torrent-Traffic also auch nicht gezielt herausfiltern und ausbremsen.

Was ein VPN nicht leistet:

  • Es macht nichts legal. Wenn ein Download ohne VPN illegal ist, ist er es auch mit VPN.
  • Es schützt dich nicht, wenn die Verbindung abbricht. Ohne Kill Switch macht dein Client über deine normale Verbindung weiter – mit deiner echten IP-Adresse.
  • Es prüft keine Dateien. Gefälschte und mit Malware verseuchte Torrents sind weit verbreitet; ein VPN hält dich nicht davon ab, einen davon zu öffnen.
  • Es verbirgt dein Konto nicht. Auf Trackern mit Login weiß der Tracker, wer du bist, egal welche IP-Adresse du nutzt.

So richtest du ein VPN fürs Torrenting ein

Diese Schritte beziehen sich auf qBittorrent, einen kostenlosen Open-Source-Client; andere Clients haben ähnliche Einstellungen.

  1. Installiere das VPN und schalte seinen Kill Switch ein. Bei ExpressVPN heißt er Network Lock, bei PIA Advanced Kill Switch, bei NordVPN Internet Kill Switch (oder App Kill Switch, wenn er nur deinen Client betreffen soll).
  2. Verbinde dich mit einem Server, der P2P erlaubt, idealerweise in einem Land in deiner Nähe. Achte bei Proton VPN auf das ⇄-Symbol; bei NordVPN und CyberGhost nutzt du die Liste der P2P- bzw. Torrenting-Server.
  3. Binde qBittorrent an das VPN. Gehe zu Tools → Options → Advanced → Network interface und wähle den Netzwerkadapter des VPNs. Wenn das VPN die Verbindung verliert, stoppt qBittorrent, statt auf deine normale Verbindung zurückzufallen.
  4. Prüfe deine Torrent-IP. Lade den Test-Torrent aus der Torrent-Adresserkennung von ipleak.net in deinen Client; die Seite sollte die IP-Adresse des VPN-Servers anzeigen, nicht deine.
  5. Richte Portweiterleitung ein, wenn dein VPN sie anbietet. Kopiere den Port von PIA oder Proton VPN in Tools → Options → Connection → „Port used for incoming connections“ und schalte dort UPnP/NAT-PMP aus. Bei Proton solltest du den Port nach jedem Neuverbinden überprüfen.

Wenn du Split Tunneling nutzt, achte darauf, dass dein Torrent-Client nicht zu den Apps gehört, die das VPN umgehen.

Ist Torrenting mit VPN legal?

BitTorrent an sich ist legal, und auch die Nutzung eines VPNs ist in den meisten Ländern erlaubt. Viele legitime Dateien werden auf diesem Weg geteilt: Linux-Distributionen, gemeinfreie Filme und Bücher im Internet Archive, offene Datensätze. Urheberrechtlich geschützte Filme, Musik, Spiele oder Software ohne Erlaubnis zu teilen, ist dagegen nicht legal – und ein VPN ändert daran nichts. Es macht es nur schwerer nachzuvollziehen, wer es getan hat.

Was passiert, wenn du erwischt wirst, hängt davon ab, wo du lebst:

  • USA: Rechteinhaber verschicken in der Regel Hinweise über deinen Internetanbieter. Landet ein Fall vor Gericht, kann der gesetzlich festgelegte Schadensersatz 750 bis 30.000 USD pro Werk betragen und bis zu 150.000 USD, wenn die Verletzung vorsätzlich war (17 U.S.C. § 504).
  • Deutschland: Anwaltskanzleien verschicken Abmahnungen und verlangen eine unterschriebene Unterlassungserklärung, Schadensersatz und Anwaltskosten. Für Privatpersonen deckelt das Gesetz die erstattungsfähigen Anwaltskosten – eine Deckelung, die der Europäische Gerichtshof 2022 bestätigt hat –, der Schadensersatz kommt aber noch hinzu.
  • Japan: Wer wissentlich raubkopierte Musik oder Videos herunterlädt, macht sich strafbar; es drohen bis zu zwei Jahre Haft oder eine Geldstrafe von bis zu 2 Mio. ¥. Seit 2021 gilt das auch für Manga, Zeitschriften und wissenschaftliche Texte (Überblick).

Denk daran, dass dein Torrent-Client beim Herunterladen gleichzeitig hochlädt – rechtlich gesehen verbreitest du die Datei also auch, und genau dagegen gehen Rechteinhaber meist vor.

Häufig gestellte Fragen

Einige fanden die Antworten auf diese Fragen hilfreich

Welches VPN ist am besten fürs Torrenting?

ExpressVPN ist insgesamt unsere erste Wahl: Es ist schnell, erlaubt Torrenting im gesamten Netzwerk und hat einen zuverlässigen Kill Switch. Wenn du Portweiterleitung fürs Seeden oder für private Tracker brauchst, nimm Private Internet Access (alle Server außerhalb der USA) oder Proton VPN (P2P-Server, kostenpflichtige Tarife).


Ist es legal, mit einem VPN zu torrenten?

Die Nutzung eines VPNs und die Nutzung von BitTorrent sind in den meisten Ländern legal. Urheberrechtlich geschütztes Material ohne Erlaubnis herunterzuladen oder zu teilen, ist illegal, egal ob du ein VPN nutzt oder nicht, und alle großen VPN-Anbieter verbieten es in ihren Nutzungsbedingungen.


Kannst du beim Torrenting mit VPN trotzdem erwischt werden?

Andere Peers und Firmen, die nach Urheberrechtsverstößen suchen, sehen die IP-Adresse des VPN-Servers, nicht deine. Auffliegen kannst du trotzdem, wenn die VPN-Verbindung ohne Kill Switch abbricht, wenn dein Client deine echte IP-Adresse preisgibt oder wenn ein Tracker-Konto die Downloads mit dir in Verbindung bringt.


Brauche ich Portweiterleitung fürs Torrenting?

Nein. Downloads funktionieren auch ohne. Mit Portweiterleitung können sich andere Peers direkt mit dir verbinden. Das hilft beim Seeden oder wenn nur wenige Peers online sind, und es spielt eine Rolle bei privaten Trackern, die deine Upload-Ratio erfassen. PIA und Proton VPN bieten sie an; ExpressVPN, Surfshark und CyberGhost nicht, und NordVPN nur mit einem kostenpflichtigen Add-on.


Kann ich ein kostenloses VPN fürs Torrenting nutzen?

Das lohnt sich selten. Kostenlose Tarife begrenzen meist Datenvolumen, Geschwindigkeit oder Serverauswahl, und manche erlauben überhaupt kein P2P – der kostenlose Tarif von Proton VPN zum Beispiel blockiert es. Für regelmäßiges Torrenting ist ein kostenpflichtiges VPN mit Kill Switch und auditierter No-Logs-Richtlinie die sicherere Wahl.


Verhindert ein VPN, dass mein Internetanbieter Torrents drosselt?

Meistens ja. Mit einem VPN sieht dein Anbieter nur verschlüsselten Datenverkehr zum VPN-Server, kann Torrent-Traffic also nicht vom Rest unterscheiden und gezielt ausbremsen. Er kann aber weiterhin deinen gesamten Datenverkehr oder VPN-Verbindungen allgemein drosseln.


Ist NordVPN gut fürs Torrenting?

Ja. NordVPN erlaubt P2P auf seinen speziellen P2P-Servern, bietet unbegrenzte Bandbreite und einen App Kill Switch, der deinen Torrent-Client schließen kann, wenn das VPN abbricht. Portweiterleitung gibt es nur, wenn du für das Add-on Dedicated Server bezahlst.


Ist PIA gut fürs Torrenting?

Ja – es gehört zu den besten. Private Internet Access erlaubt P2P auf jedem Server, bietet Portweiterleitung auf allen Servern außerhalb der USA, deckt unbegrenzt viele Geräte ab und hat eine No-Logs-Richtlinie, die vor Gericht auf die Probe gestellt und von Deloitte auditiert wurde.