Zum Inhalt springen

Surfshark-Review Surfshark-Review

Von Shanika W. 30 Oktober 2026

Cybersecurity-Analystin

Bewertung im Detail:

Preis ab: $2.49/Monat

Verfügbar für:

9.5

Gesamtwertung

Was uns gefällt

  • Unbegrenzt viele Geräte gleichzeitig
  • Niedrige Preise für die erste Laufzeit und die Verlängerung; Werbeblocker in jedem Plan
  • No-Logs-Richtlinie von Deloitte geprüft, Server nur mit RAM
  • 4.500+ Server in 100 Ländern, alle mit 10 Gbit/s
  • Split Tunneling unter Windows, macOS, Android und iOS

Was uns nicht gefällt

  • Teurer Monatsplan (18,95 USD)
  • Dausos, FastTrack und vollständig Post-Quanten-sicheres WireGuard noch nicht auf allen Plattformen
  • Weniger unabhängige No-Logs-Audits als NordVPN
  • Kostenloser Test nur mit Zahlungsdaten; Rückerstattung nur beim ersten Kauf

Surfshark-Pläne (2-Jahres-Preise, Oktober 2026)

Starter

2,49 USD pro Monat

  • Unbegrenzt viele Geräte
  • VPN + Werbeblocker + Alternative ID
  • 67,23 USD für 27 Monate, danach 79 USD/Jahr
Plan wählen

One

2,49 USD pro Monat

  • Unbegrenzt viele Geräte
  • + Antivirus, Warnungen bei Datenlecks, Schutz vor Betrug
  • 67,23 USD für 27 Monate, danach 99 USD/Jahr
Plan wählen

One+

3,99 USD pro Monat

  • Unbegrenzt viele Geräte
  • + Datenentfernung mit Incogni, Absicherung gegen Identitätsdiebstahl (USA)
  • 107,73 USD für 27 Monate, danach 119 USD/Jahr
Plan wählen

Surfshark ist 2018 gestartet und hat sich zu einem der bekanntesten VPN-Dienste entwickelt. Betrieben wird es von der Surfshark B.V. in Amsterdam (Niederlande), es hat Büros in Litauen, Polen und Deutschland und teilt sich seit 2022 eine Holding mit Nord Security, dem Hersteller von NordVPN – beide Marken arbeiten unabhängig voneinander.

Aktualisiert am 30. Oktober 2026: neue Pläne und Preise, Servernetz, Protokolle, Audits, Apps und die Zusatz-Tools in den Surfshark-Abos. Für diese Aktualisierung haben wir keine neuen Geschwindigkeitstests durchgeführt (siehe Hinweis im Abschnitt „Tempo“).

Zusammenfassung

Das wichtigste Verkaufsargument von Surfshark ist dasselbe wie bei unserem ersten Test: Ein Abo deckt unbegrenzt viele Geräte ab. Drumherum hat Surfshark eine lange Liste von Funktionen aufgebaut – den Werbe- und Malware-Blocker CleanWeb, Split Tunneling (Bypasser) unter Windows, macOS, Android und iOS, Dynamic MultiHop (Double VPN), wechselnde IP-Adressen, verschleierte Server und einen Kill Switch. Das Netz ist auf mehr als 4.500 Server in 100 Ländern gewachsen, die alle nur im Arbeitsspeicher (RAM) laufen und mit 10 Gbit/s angebunden sind.

Surfshark wird jetzt in drei Stufen verkauft. Starter ist das VPN mit dem Werbeblocker und Alternative ID (maskierte E-Mail-Adressen und persönliche Angaben für Anmeldungen). One bietet zusätzlich Antivirus, Warnungen bei Datenlecks (Alert) und Schutz vor Betrug. One+ ergänzt die Datenentfernung mit Incogni und – für Einwohner der USA – eine Absicherung gegen Identitätsdiebstahl.

Die Preise beginnen bei 2,49 USD im Monat mit einem 2-Jahres-Plan, und der Verlängerungspreis (79 USD im Jahr für Starter) liegt unter dem der meisten großen Konkurrenten. Der Monatsplan ist mit 18,95 USD allerdings teuer. Alle Pläne haben eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie.

Surfshark ist beliebt fürs Streaming. Wenn das dein Hauptzweck ist, lies auch unseren Ratgeber zu den besten VPNs für Netflix.

Neu seit unserem letzten Test:

  • Drei Pläne (Starter, One, One+) statt eines VPN-Plans mit kostenpflichtigen Extras.
  • Mehr als 4.500 Server in 100 Ländern (vorher 1.700 Server in 63 Ländern), alle nur mit RAM und auf 10 Gbit/s aufgerüstet.
  • Neue Protokolle: WireGuard (2020) und das hauseigene Dausos (2026, bisher nur unter macOS); Post-Quanten-Verschlüsselung für WireGuard.
  • Hauptsitz von den Britischen Jungferninseln in die Niederlande verlegt (2021); Zusammenschluss mit Nord Security unter einer Holding (2022).
  • No-Logs-Richtlinie 2023 und 2025 von Deloitte geprüft; vierteljährliche Transparenzberichte.
  • Neue Tools wie Rotating IP, Dynamic MultiHop, Everlink und FastTrack; Whitelister heißt jetzt Bypasser.

Die wichtigsten Fakten:

Hier klicken, um die aktuellen Surfshark-Pläne zu sehen.

Funktionen

Die Screenshots in diesem Abschnitt zeigen eine ältere Version der Surfshark-App (2019). Surfshark hat seine Apps im September 2026 neu gestaltet, die Einstellungen können also heute anders aussehen.

Bypasser (Split Tunneling)

Bypasser – bei unserem ersten Test hieß die Funktion noch Whitelister – ist das Split Tunneling von Surfshark. Damit leitest du ausgewählte Apps und Websites am VPN-Tunnel vorbei, während der übrige Datenverkehr verschlüsselt bleibt. Das ist praktisch für lokale Banking-Apps oder Dienste, die deine echte IP-Adresse brauchen, und spart VPN-Bandbreite für Datenverkehr, der keinen Schutz braucht.

Bypasser gibt es unter Windows, macOS, Android und iOS – Split Tunneling unter iOS ist bei VPNs selten. Reverse Bypasser macht das Gegenteil: Nur die Apps und Websites, die du auswählst, laufen über das VPN (unter Android; unter Windows nur für Apps). Die Browser-Erweiterungen für Chrome, Firefox und Edge bieten Split Tunneling für Websites.

Surfshark Whitelister

Kill Switch

Bricht die VPN-Verbindung plötzlich ab, kappt der Kill Switch deine Internetverbindung, damit keine Daten ungeschützt dein Gerät verlassen. Um den VPN-Kill-Switch in Surfshark zu aktivieren, öffne die VPN-Einstellungen und schalte ihn ein.

Surfshark Killswitch

Dynamic MultiHop (Double VPN)

MultiHop schickt deinen Datenverkehr über zwei VPN-Server statt über einen. Seit 2023 kannst du mit Dynamic MultiHop den Eingangs- und den Ausgangsserver selbst wählen. Der zusätzliche Sprung bringt mehr Privatsphäre – nützlich zum Beispiel für Journalisten oder Aktivisten –, verlangsamt aber auch die Verbindung und ist daher fürs Streaming oder große Downloads schlecht geeignet. Für Torrents hat Surfshark stattdessen eigene P2P-Server.

Surfshark Multihop

Unbegrenzt viele Geräte

Die meisten VPNs begrenzen, wie viele Geräte du gleichzeitig verbinden kannst – NordVPN erlaubt 10, ExpressVPN je nach Plan 10 bis 14. Surfshark hat keine Grenze, ein Abo kann also ohne Aufpreis einen ganzen Haushalt abdecken. (Während des kostenlosen Tests liegt die Grenze bei 3 Geräten.)

CleanWeb (Werbe- und Malware-Blocker)

CleanWeb blockiert Werbung, Pop-ups und Tracker sowie bekannte Malware- und Phishing-Websites, was auch mobile Daten spart. Es ist in jedem Plan enthalten, auch in Starter. CleanWeb ist standardmäßig ausgeschaltet; du aktivierst es in der App. Die Browser-Erweiterungen haben außerdem einen Blocker für Cookie-Pop-ups.

Surfshark Cleanweb

Rotating IP, Everlink und FastTrack

Die Nexus-Technologie von Surfshark verbindet dich mit einem Netz von Servern statt mit einem einzelnen Server. Rotating IP nutzt das, um deine öffentliche IP-Adresse alle paar Minuten zu wechseln, ohne die Verbindung zu trennen – das erschwert das Tracking. Everlink (2025) stellt abgebrochene Verbindungen automatisch wieder her und leitet den Datenverkehr bei Serverwartungen um. FastTrack (2025, nur macOS) schickt deinen Datenverkehr über schnellere Netzwerkpfade – laut Surfshark bis zu 70% schneller an den Standorten mit dem FastTrack-Symbol.

Preise

9.5

Surfshark bietet drei Abo-Pläne an – Starter, One und One+. Alle drei enthalten dasselbe VPN mit allen Servern, unbegrenzt vielen Geräten und dem Werbeblocker CleanWeb; die höheren Stufen ergänzen Sicherheits- und Identitäts-Tools. Jeden Plan gibt es für 1 Monat, 1 Jahr oder 2 Jahre.

Surfshark-Pläne und -Preise (Oktober 2026)

Preise (Stand: 30. Oktober 2026)

Laufzeit Starter One One+
1 Monat 18,95 USD 19,95 USD 22,85 USD
1 Jahr + 3 Monate 2,99 USD/Monat
(44,85 USD für 15 Monate)
2,99 USD/Monat
(44,85 USD)
6,99 USD/Monat
(104,85 USD)
2 Jahre + 3 Monate 2,49 USD/Monat
(67,23 USD für 27 Monate)
2,49 USD/Monat
(67,23 USD)
3,99 USD/Monat
(107,73 USD)
Verlängerungspreis 79 USD/Jahr 99 USD/Jahr 119 USD/Jahr

Die Preise sind in US-Dollar angegeben, ohne Umsatz- oder Mehrwertsteuer. Die 3 Zusatzmonate gehören zum Black-Friday-Angebot von Surfshark zum Zeitpunkt der Erstellung. Surfshark ändert seine Angebote häufig und testet laut seinen Bedingungen auch unterschiedliche Preise bei unterschiedlichen Besuchern: Bei unserer Prüfung zeigten einige Seitenaufrufe 2,19 USD im Monat für den 2-Jahres-Plan Starter und 3,09 USD im Monat für den 1-Jahres-Plan One. Der Preis an der Kasse kann daher abweichen.

Gut zu wissen:

  • Verlängerung: Der Rabattpreis gilt nur für die erste Laufzeit. Danach verlängern sich die Pläne automatisch jedes Jahr zum Preis aus der Tabelle (ein 2-Jahres-Plan verlängert sich um ein Jahr). Bei Starter heißt das 79 USD im Jahr nach einer ersten Laufzeit, die etwa 30 USD im Jahr gekostet hat.
  • Günstigste Option: die 2-Jahres-Pläne. Zum Zeitpunkt der Erstellung kostet der 2-Jahres-Plan One genauso viel wie Starter und ist damit das bessere Angebot – er verlängert sich aber zu 99 statt 79 USD im Jahr. Die 1-Monats-Pläne sind teuer und lohnen sich vor allem für eine kurze Reise.
  • Geld-zurück-Garantie: 30 Tage, nur für den ersten Kauf, wenn du auf der Surfshark-Website oder über Google Play gekauft hast. Sie gilt nicht nach einer Verlängerung und nicht für einige Extras.
  • Kostenloser Test: Neue Nutzer können Surfshark 7 Tage lang auf bis zu 3 Geräten kostenlos testen, mit einem 1-Jahres- oder 2-Jahres-Plan. Du musst Zahlungsdaten angeben (Karte, PayPal oder Apple Pay), und der Plan wird nach dem Test automatisch abgerechnet, wenn du nicht kündigst.
  • Extras: Dedizierte IP (eine IP-Adresse nur für dich) und Alternative Number (eine virtuelle Telefonnummer) kosten in jedem Plan extra und werden in deinem Surfshark-Konto gekauft. Ihre Verlängerungspreise liegen bei 45 und 27,48 USD im Jahr.
  • Rabatte: Studierende (über Student Beans) und Absolventen können zusätzliche Rabatte bekommen.

Was in jedem Plan enthalten ist

Funktion Starter One One+
VPN, alle Server und Protokolle, unbegrenzt viele Geräte ✓ ✓ ✓
Werbeblocker CleanWeb, Blocker für Cookie-Pop-ups ✓ ✓ ✓
Bypasser, Rotating IP, Dynamic MultiHop ✓ ✓ ✓
Alternative ID (maskierte E-Mail-Adressen, generierte persönliche Daten) ✓ ✓ ✓
Schutz vor Betrug (Betrugs-SMS, Prüfung von E-Mails, Inhaltsfilter für Websites) – ✓ ✓
Antivirus (Echtzeitschutz, geplante Scans, Webcam-Schutz) – ✓ ✓
Alert (Warnungen bei Datenlecks von E-Mail, Kreditkarte und Ausweis) – ✓ ✓
Absicherung gegen Identitätsdiebstahl bis 1 Mio. USD (Einwohner der USA, außer Bundesstaat New York) – – ✓
Datenentfernung mit Incogni (Einwohner der USA, Großbritanniens, der EU, der Schweiz und Kanadas) – – ✓
Dedizierte IP, Alternative Number Gegen Aufpreis Gegen Aufpreis Gegen Aufpreis

Welcher Plan lohnt sich?

  • Starter, wenn du nur das VPN brauchst – es hat dieselben Server, Geschwindigkeiten, denselben Werbeblocker und dieselben VPN-Funktionen wie die anderen Pläne.
  • One, wenn du auch Antivirus, Warnungen bei Datenlecks und Schutz vor Betrug möchtest. Im 2-Jahres-Plan kostet One derzeit für die ersten 27 Monate genauso viel wie Starter, danach 20 USD mehr pro Jahr.
  • One+ vor allem, wenn du in den USA, Großbritannien, der EU, der Schweiz oder Kanada lebst und deine persönlichen Daten bei Datenhändlern löschen lassen willst (Incogni). Die Absicherung gegen Identitätsdiebstahl gibt es nur für Einwohner der USA.

Zahlungsmethoden: Kredit- und Debitkarten, PayPal, Google Pay, Apple Pay und Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Litecoin (über CoinGate; nicht auf Mobilgeräten). Weitere Methoden hängen von der Region ab.

Hier klicken, um die aktuellen Surfshark-Pläne zu sehen.

Standorte

9.5

Das Netz von Surfshark ist von rund 1.700 Servern in 63 Ländern zum Zeitpunkt unseres ersten Tests auf mehr als 4.500 Server in 100 Ländern und über 130 Standorte gewachsen (Angaben von Surfshark, 30. Oktober 2026). Das ist kleiner als das Netz von NordVPN, aber groß genug, dass du meist einen Server in deiner Nähe findest.

Infrastruktur:

  • Alle Server laufen nur im Arbeitsspeicher (seit 2020), es wird also nichts dauerhaft auf ihnen gespeichert – ein Neustart löscht alles.
  • Alle Server haben 10-Gbit/s-Anschlüsse (die Umstellung wurde 2024 abgeschlossen); 2025 kamen in Amsterdam Server mit 100 Gbit/s dazu.
  • Einige Standorte sind virtuell: Der Server steht in einem anderen Land, du bekommst aber eine IP-Adresse des gewählten Landes. Surfshark nutzt sie dort, wo es schwer ist, zuverlässige Rechenzentren zu finden. Nach der indischen Vorschrift von 2022, nach der VPN-Anbieter Nutzerdaten fünf Jahre lang speichern müssen, hat Surfshark seine physischen Server in Indien abgeschaltet; Indien steht aber weiterhin auf der Serverliste.

Servertypen:

  • P2P-Server für Torrents
  • Server mit statischer IP – du bekommst jedes Mal dieselbe IP-Adresse (gemeinsam mit anderen Nutzern)
  • MultiHop-Serverpaare (Double VPN)
  • Verschleierte Server und der NoBorders-Modus für Netzwerke, die VPNs blockieren oder einschränken
  • Dedizierte IP (kostenpflichtiges Extra): eine IP-Adresse nur für dich, an rund 20 Standorten

Zu den 100 Ländern gehören der größte Teil Europas und Amerikas, eine gute Auswahl in Asien und im Pazifikraum (darunter Japan, Südkorea, Taiwan, Hongkong, Singapur, Vietnam, Australien und Neuseeland) und eine Reihe von Ländern in Afrika und im Nahen Osten, etwa Südafrika, Nigeria, Ägypten, Marokko, Israel, die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien.

Tempo

10.0

Hinweis (Oktober 2026): Die folgenden Geschwindigkeitstests stammen aus unserem ersten Test im April 2019. Wir haben sie für diese Aktualisierung nicht wiederholt, betrachte sie also als historische Ergebnisse. Seitdem hat Surfshark das WireGuard-Protokoll eingeführt (2020), alle Server auf 10 Gbit/s aufgerüstet (2024) und die Routenoptimierung FastTrack (2025, macOS) sowie das eigene Protokoll Dausos (2026, macOS) gestartet, das laut Surfshark bis zu 30% schneller ist als Standardprotokolle. Das sind Angaben von Surfshark, keine Messungen von uns.

Wer ein VPN kauft, will wissen, wie schnell er damit surfen kann. Keine Sorge, ich habe Surfshark ausgiebig getestet.

Hier ist meine normale Geschwindigkeit ohne VPN:

Surfshark Speed

  • Ping – 10 ms
  • Download – 99,08 Mbit/s
  • Upload – 109,84 Mbit/s

Und hier die Werte für den schnellsten Server für meinen Standort:

Surfshark Fastest Speed

  • Ping – 60 ms
  • Download – 97 Mbit/s
  • Upload – 108,20 Mbit/s

Schauen wir uns die Geschwindigkeit an, wenn ich mich mit verschiedenen anderen Ländern verbinde …

USA

Surfshark USA Speed

  • Ping – 128 ms
  • Download – 66,39 Mbit/s
  • Upload – 104,22 Mbit/s

Russland

Surfshark Russia Speed

  • Ping – 133 ms
  • Download – 86,43 Mbit/s
  • Upload – 189,28 Mbit/s


Großbritannien

Surfshark UK Speed

  • Ping – 59 ms
  • Download – 73,75 Mbit/s
  • Upload – 83,35 Mbit/s

Australien

Surfshark Australia Speed

  • Ping – 255 ms
  • Download – 94,38 Mbit/s
  • Upload – 84,30 Mbit/s

Deutschland

Surfshark Germany Speed

  • Ping – 29 ms
  • Download – 95,33 Mbit/s
  • Upload – 111,06 Mbit/s

Wie schon gesagt: Mit VPN ist das Internet immer etwas langsamer als ohne. Das ist normal. Wie du aber siehst, senkt Surfshark deine normale Geschwindigkeit meist nur um etwa 10% oder so, manchmal sogar weniger. Damit eignet sich Surfshark hervorragend fürs Streaming.

Privatsphäre

9.5

Rechtsraum und Eigentümer

Bei unserem ersten Test war Surfshark auf den Britischen Jungferninseln registriert. Am 1. Oktober 2021 hat das Unternehmen seinen Hauptsitz in die Niederlande verlegt; der Dienst wird heute von der Surfshark B.V. in Amsterdam betrieben. Das niederländische Recht verpflichtet VPN-Anbieter nicht, Nutzerdaten zu protokollieren oder zu speichern, und als EU-Unternehmen ist Surfshark an die DSGVO gebunden. Bedenke aber, dass die Niederlande zur Geheimdienst-Allianz „Nine Eyes“ gehören.

Gegründet wurde Surfshark von Vytautas Kaziukonis, der heute Vorsitzender des Verwaltungsrats ist; Dovydas Godelis wurde im März 2026 CEO. 2022 haben sich Surfshark und Nord Security, das Unternehmen hinter NordVPN, unter einer Holding zusammengeschlossen; beide sagen, dass sie weiterhin unabhängig arbeiten. Neben seinem eigenen Datenentfernungsdienst Incogni hat Surfshark Ironwall (2024) und Optery (2026) gekauft, die als eigenständige Dienste laufen.

No-Logs-Richtlinie

Laut seiner Datenschutzerklärung (aktualisiert am 12. Oktober 2026) erfasst Surfshark weder die IP-Adressen, die du besuchst, noch deinen Browserverlauf, Sitzungsinformationen, Verbindungszeitstempel, die genutzte Bandbreite oder den Datenverkehr. Solange du verbunden bist, speichert der VPN-Server vorübergehend deine Nutzer-ID und/oder IP-Adresse sowie Zeitstempel der Verbindung, damit die Verbindung funktioniert; laut Surfshark werden diese Daten innerhalb von 15 Minuten nach dem Ende deiner Sitzung automatisch gelöscht. Wie andere Anbieter speichert Surfshark Konto- und Zahlungsdaten und nutzt Diagnose- und Absturzberichte, um seine Apps zu pflegen.

Audits und Transparenz

  • No-Logs: Deloitte hat die No-Logs-Richtlinie von Surfshark 2023 und erneut 2025 geprüft (ein Prüfbericht nach ISAE 3000, der Standard-, statische und Multiport-VPN-Server abdeckt; Surfshark-Nutzer können ihn in ihrem Konto lesen).
  • Sicherheit: Cure53 hat die Browser-Erweiterungen (2018), die Server-Infrastruktur (2021) und später das Dausos-Protokoll geprüft. 2025 hat SecuRing die Apps und die Server-Infrastruktur getestet; die im Januar 2026 veröffentlichten Ergebnisse zeigten keine kritischen Schwachstellen. Die Android-App hat ein MASA-Zertifikat (Mobile App Security Assessment).
  • Transparenzbericht: Surfshark hat seinen Warrant Canary durch einen vierteljährlichen Transparenzbericht ersetzt. Für Juli bis September 2026 nennt er 23 Anfragen von Behörden, 309.186 DMCA-Anfragen und keine Durchsuchungsbeschlüsse, National Security Letters oder Schweigeanordnungen – und laut Surfshark führte keine davon zur Herausgabe von Daten über die Online-Aktivitäten von Nutzern.
  • Surfshark betreibt ein Bug-Bounty-Programm und ist Gründungsmitglied der VPN Trust Initiative.

Sicherheitsvorfall 2026

Im September 2026 hat Surfshark offengelegt, dass einer seiner internen Testserver wegen eines Konfigurationsfehlers aus dem Internet erreichbar war. Ein Unbefugter hat dort auf internes Entwicklungsmaterial zugegriffen – Teile von System-Binärdateien, interne Konfigurationen und einige Zugangsdaten aus dem Build-Prozess. Laut Surfshark lagen auf dem Server keine Nutzerdaten, die Produktivsysteme und Apps waren nicht betroffen, und alle relevanten Zugangsdaten wurden ausgetauscht. Der Vorfall wurde am 31. August entdeckt, am 2. September eingedämmt und am 9. September öffentlich gemeldet; Surfshark kündigte außerdem ein zusätzliches unabhängiges Sicherheitsaudit an.

Verschlüsselung und Protokolle

Surfshark verschlüsselt deinen Datenverkehr mit AES-256-GCM (mit WireGuard: ChaCha20) und bietet diese Protokolle:

  • WireGuard: schnell und modern. Seit Januar 2026 ist sein Schlüsselaustausch in den Apps für macOS, Android und Linux standardmäßig gegen Quantencomputer geschützt; seit Oktober 2026 gibt es unter macOS und iOS eine vollständig Post-Quanten-sichere Version (die auch die Authentifizierung schützt), weitere Plattformen sind geplant.
  • OpenVPN (UDP und TCP): bewährt und mit den meisten Routern kompatibel.
  • IKEv2: stabil beim Wechsel zwischen Netzwerken und deshalb auf Smartphones beliebt. In der Windows-App ist es nicht mehr verfügbar.
  • Dausos: das eigene Protokoll von Surfshark, im April 2026 gestartet und von Cure53 geprüft. Es gibt jedem Nutzer einen eigenen Tunnel, nutzt AEGIS-256X2-Verschlüsselung und Post-Quanten-Kryptografie und ist laut Surfshark bis zu 30% schneller als Standardprotokolle. Bisher gibt es es nur in der macOS-App.

Shadowsocks, das unser erster Test für die Nutzung in China erwähnte, gehört nicht mehr zu den Protokollen, die Surfshark auflistet. Für eingeschränkte Netzwerke setzt Surfshark heute auf verschleierte Server und seinen NoBorders-Modus.

Protokolleinstellungen in einer älteren Version der App (2019):

Surfshark Protocols

Support

9.0

Surfshark bietet rund um die Uhr Kundensupport per Live-Chat und E-Mail; telefonischen Support gibt es nicht. Um einen Chat zu starten, gibst du deinen Namen und deine E-Mail-Adresse ein und wählst ein Thema.

Als wir den Live-Chat für unseren ersten Test ausprobiert haben, mussten wir nur ein paar Minuten in der Warteschlange warten, bis ein freundlicher und kompetenter Mitarbeiter antwortete. Diesen Test haben wir für diese Aktualisierung nicht wiederholt.

Screenshots von 2019:

Surfshark Support

Neben dem Live-Chat bietet das Help Center von Surfshark Einrichtungsanleitungen für jede Plattform, Artikel zur Fehlerbehebung und FAQs. Wenn du dort nicht findest, was du suchst, und nicht mit einem Mitarbeiter chatten möchtest, kannst du stattdessen eine Anfrage senden.

Surfshark Support Request

Bedienung

9.5

Surfshark hat Apps für Windows (auch für PCs mit ARM-Prozessor), macOS, Linux (seit 2022 mit grafischer Oberfläche), Android, iOS, Apple TV, Android TV und Amazon Fire TV sowie Browser-Erweiterungen für Chrome, Firefox und Edge. Router, Spielkonsolen und Smart-TVs ohne App lassen sich manuell einrichten. Wie viele Geräte du gleichzeitig nutzt, ist nicht begrenzt.

Bei unserem ersten Test fanden wir die Apps einfach zu bedienen – einige Funktionen mussten wir erst ein wenig suchen, danach lief alles reibungslos. Surfshark hat seine Apps im September 2026 neu gestaltet; die Screenshots unten zeigen die ältere Version von 2019.

Die Funktionen im Überblick:

  • Bypasser (Split Tunneling) unter Windows, macOS, Android und iOS; Reverse Bypasser unter Android und (nur für Apps) Windows
  • Kill Switch, automatische Verbindung und VPN pausieren (für 5 Minuten, 30 Minuten oder 2 Stunden)
  • Werbe- und Malware-Blocker CleanWeb; Blocker für Cookie-Pop-ups in den Browser-Erweiterungen
  • Dynamic MultiHop, Rotating IP, statische IP und (kostenpflichtig) dedizierte IP
  • NoBorders und verschleierte Server für eingeschränkte Netzwerke
  • GPS-Override unter Android, das den GPS-Standort deines Smartphones an den VPN-Server anpasst
  • Alternative ID: maskierte E-Mail-Adressen und generierte persönliche Angaben für Anmeldungen

Einige neuere Funktionen sind zuerst unter macOS erschienen und noch nicht auf allen Plattformen verfügbar – darunter das Dausos-Protokoll, FastTrack und die vollständig Post-Quanten-sichere Version von WireGuard.

Desktop-App – Windows (Version von 2019)

In der getesteten Version kannst du dich auf dem Startbildschirm schnell mit dem VPN verbinden. Außerdem wechselst du bequem zwischen vier Tabs: Favorite, Locations, Static IP und MultiHop.

Surfshark Windows

Die Länder im Tab Locations sind alphabetisch sortiert, du hast aber schnellen Zugriff auf den schnellsten Server und das nächstgelegene Land.

Surfshark Windows Locations

In den Einstellungen kannst du dich abmelden, dein Passwort ändern sowie Design und Sprache anpassen.

Surfshark Windows Settings

Mobile App – Android (Version von 2019)

Auf dem Startbildschirm verbindest du dich mit dem VPN.

Surfshark Android Interface

Surfshark ist einer der besten VPN-Anbieter für Android.

Die Bildschirme Locations und VPN Features

Surfshark Android Interfaces

Die Bildschirme Settings und Advanced Settings

Surfshark Android Interfaces

Verbindungsbildschirm mit Kill Switch

Surfshark Connectivity

Erste Schritte

Das Abo abzuschließen ist einfach:

  1. Wähle auf der Preisseite von Surfshark einen Plan und eine Laufzeit (die 2-Jahres-Pläne sind am günstigsten).
  2. Gib deine E-Mail-Adresse ein, um ein Konto anzulegen.
  3. Wähle eine Zahlungsmethode und bezahle – oder starte den 7-tägigen kostenlosen Test mit einem 1-Jahres- oder 2-Jahres-Plan.
  4. Lade die App für dein Gerät herunter, melde dich an und verbinde dich.

Extras wie dedizierte IP und Alternative Number kannst du später in deinem Surfshark-Konto kaufen.

Surfshark 7 Tage kostenlos testen.

Fazit

Surfshark hat sich von einem vielversprechenden Neuling zu einem der umfassendsten VPN-Dienste entwickelt. Unbegrenzt viele Geräte, ein Werbeblocker in jedem Plan, ein großes Netz aus RAM-Servern in 100 Ländern, Split Tunneling sogar unter iOS und eine von Deloitte geprüfte No-Logs-Richtlinie machen es leicht, Surfshark zu empfehlen – besonders für Haushalte mit vielen Geräten. Die Preise sind für die erste Laufzeit niedrig und bleiben auch bei der Verlängerung moderat.

Die Nachteile: Der Monatsplan ist teuer, mehrere neue Funktionen kommen zuerst auf macOS, und Surfshark kann weniger unabhängige No-Logs-Audits vorweisen als NordVPN. Der Vorfall auf einem Testserver im September 2026 betraf laut Surfshark keine Nutzerdaten und wurde schnell offengelegt.

Hier klicken, um die aktuellen Surfshark-Pläne zu sehen.

Hast du Kommentare oder Vorschläge? Hinterlasse sie gerne unten!