Tails installieren: So kommt Tails auf einen USB-Stick (Windows, Mac und Linux)
Tails ist ein kostenloses Betriebssystem, das von einem USB-Stick läuft und alles, was du online tust, über Tor leitet. Für die Installation schreibst du das Tails-Image auf einen Stick mit mindestens 8 GB und startest deinen Computer dann von diesem Stick statt von Windows oder macOS. An der Festplatte des Computers selbst ändert sich nichts.
Rechne mit etwa einer Stunde; ein großer Teil davon entfällt auf den Download von 1,8 GB. Leg dir ein Handy oder einen zweiten Computer bereit, auf dem du die Schritte mitliest: Der Computer, auf dem du installierst, startet mittendrin neu in Tails.
- Lade das USB-Image von Tails (.img) von tails.net herunter und lass es von der Download-Seite überprüfen.
- Schreib es mit Rufus unter Windows, balenaEtcher auf dem Mac oder GNOME Disks unter Linux auf einen USB-Stick mit mindestens 8 GB. Dabei wird alles auf dem Stick gelöscht.
- Starte vom Stick neu. Unter Windows hältst du die Umschalttaste gedrückt, während du auf „Neu starten“ klickst, und wählst Use a device („Ein Gerät verwenden“). Auf anderen PCs drückst du die Bootmenü-Taste (oft F12 oder Esc), am Mac hältst du die Wahltaste (⌥) gedrückt.
- Wähle in Tails deine Sprache, verbinde dich mit dem Internet und lass Tails die Verbindung zu Tor herstellen.
- Tails braucht einen 64-Bit-Computer mit Intel- oder AMD-Prozessor. Auf Macs mit Apple-Chip (M1 und neuer), Handys, Tablets und dem Raspberry Pi läuft es nicht.
Was ist Tails?
Tails (The Amnesic Incognito Live System) ist ein Linux-Betriebssystem auf Basis von Debian. Du trägst es auf einem USB-Stick bei dir und startest einen Computer davon. Von deinem gewohnten System unterscheidet es sich in zwei Punkten.
Tails vergisst. Es startet immer im selben sauberen Zustand und hinterlässt auf dem Computer keine Spuren. Sobald du es herunterfährst, ist alles weg, was du getan hast – es sei denn, du hast es im verschlüsselten persistenten Speicher (Persistent Storage) auf dem Stick gesichert (Kapitel 7).
Alles geht über Tor. Laut Tails läuft alles, was du unter Tails im Internet tust, durch das Tor-Netzwerk. Websites sehen also die Adresse eines Tor-Relays statt deiner eigenen, und dein Internetanbieter erkennt zwar, dass du Tor nutzt, aber nicht, was du tust.
Die Programme, die du brauchst, sind schon dabei: Tor Browser (mit dem Werbeblocker uBlock), Thunderbird für E-Mails, LibreOffice, OnionShare zum Teilen von Dateien über Tor und Metadata Cleaner. Seit September 2024 gehört Tails zum Tor Project, der gemeinnützigen Organisation hinter dem Tor Browser. Mit Tails 7.0, erschienen im September 2025, kam der Wechsel auf Debian 13; aktuell ist Version 7.16 (30. Oktober 2026).
Was du vor dem Start brauchst
- Einen USB-Stick mit mindestens 8 GB, den du nur für Tails verwendest. Bei der Installation wird alles darauf gelöscht. Tails empfiehlt neue Sticks bekannter Marken, denn ein schlechter Stick ist langsamer und beschädigt den persistenten Speicher eher.
- Einen 64-Bit-PC mit Intel- oder AMD-Prozessor. Tails läuft auf den meisten PCs, die jünger als 10 Jahre sind. Die Installationsanleitung von Tails nennt 2 GB RAM, die Seite mit den Systemanforderungen 3 GB, damit alles flüssig läuft.
- Einen Computer, von dem aus du installierst: Windows 8 oder neuer, macOS 10.10 oder neuer, Linux oder ein anderes Tails.
- Etwa eine Stunde Zeit und ein Handy oder ein zweites Gerät, auf dem du die Anleitung liest, während der Computer neu startet.
Auf manchen Computern läuft Tails überhaupt nicht. Dazu gehören Macs mit Apple-Prozessor (M1, M2 und neuer), Smartphones und Tablets, der Raspberry Pi und 32-Bit-PCs. Die meisten übrigen Probleme machen Grafikkarten: Tails warnt, dass Karten von Nvidia und AMD Radeon oft nicht funktionieren, und führt eine Liste bekannter Hardwareprobleme.
Auf einigen älteren Macs mit Intel-Prozessor läuft Tails noch. Allerdings kennt Tails keinen Mac, auf dem es gut läuft und der gleichzeitig noch das neueste macOS bekommt. Wenn du dir für Tails einen Computer kaufst, schlägt Tails selbst einen generalüberholten Business-Laptop vor, etwa ein Lenovo ThinkPad T480 oder X1 Carbon.
Mit welchem Tool du den Stick beschreibst, hängt davon ab, auf welchem Computer du das tust:
dd im Terminal und den Raspberry Pi Imager.dd funktioniert unter jeder Distribution.Schritt 1: Tails herunterladen und überprüfen
Lade Tails nur von tails.net herunter. Wähle dein Betriebssystem, dann führt dich die Seite zur richtigen Datei, dem USB-Image tails-amd64-7.16.img (etwa 1,8 GB). Das ISO-Image auf derselben Seite ist für DVDs und virtuelle Maschinen gedacht. Endet die heruntergeladene Datei auf .iso, ist es die falsche für einen USB-Stick.
Ist der Download fertig, fordert dich die Seite auf, ihn zu überprüfen. Klick auf Select your download to verify („Download zur Überprüfung auswählen“) und wähle die Datei aus: Die Seite prüft sie direkt im Browser und zeigt dir, ob sie mit dem von Tails veröffentlichten Image übereinstimmt. Das dauert eine Minute und deckt kaputte Downloads und veränderte Kopien auf – und immerhin willst du diesem System gleich alles anvertrauen, was du online tust.
Schlägt die Überprüfung fehl, ist der Download höchstwahrscheinlich unterwegs beschädigt worden. Lade ihn noch einmal herunter, wenn möglich über ein anderes Netzwerk. Eine Anleitung zum Prüfen des Images mit OpenPGP-Signaturen gibt es von Tails nicht mehr; die Prüfung im Browser ersetzt sie.
Schritt 2: Tails auf den USB-Stick bringen
Beim Schreiben des Images wird der Stick gelöscht, und auf einem Mac oder unter Linux könnte die Wahl des falschen Laufwerks stattdessen eine Festplatte löschen. Zieh deshalb vorher alle anderen USB-Laufwerke ab.
Unter Windows: Rufus
- Lade Rufus in deinen Ordner „Downloads“ herunter und öffne es. Bestätige die Sicherheitswarnung und antworte mit No („Nein“), wenn Rufus fragt, ob es nach Updates suchen soll.
- Steck den USB-Stick ein und wähle ihn im Menü Device („Laufwerk“) aus. Taucht er dort nicht auf, prüf, ob du Rufus versehentlich auf dem Stick selbst gespeichert hast.
- Klick auf Select („Auswahl“) und wähle die heruntergeladene .img-Datei aus.
- Klick auf Start und bestätige. Das Schreiben dauert ein paar Minuten. Danach schließt du Rufus.
Anschließend verschwindet der Stick aus dem Datei-Explorer. Das ist normal: Windows kann die Partitionen von Tails nicht lesen. In den Einstellungen findest du ihn trotzdem unter System ▸ Speicher ▸ Erweiterte Speichereinstellungen ▸ Datenträger & Volumes.
Auf dem Mac: balenaEtcher
- Installiere balenaEtcher, öffne es aus dem Ordner „Programme“ und bestätige die Sicherheitswarnung.
- Steck den USB-Stick ein, klick auf Flash from file („Aus Datei flashen“) und wähle die .img-Datei aus.
- Klick auf Select target („Ziel auswählen“), wähle deinen USB-Stick und klick auf Flash („Flashen“). Gib dein Mac-Passwort ein, falls du danach gefragt wirst.
- balenaEtcher beschreibt den Stick und prüft ihn anschließend. Das dauert ein paar Minuten.
In seiner Mac-Anleitung setzt Tails weiterhin auf balenaEtcher, obwohl es das Programm unter Windows nicht mehr empfiehlt – wegen der Informationen, die balenaEtcher an Balena schickt. Wenn dich das stört: Die Mac-Anleitung von Tails erklärt auch, wie du den Stick mit dem Befehl dd im Terminal oder mit dem Raspberry Pi Imager beschreibst.
Unter Linux: GNOME Disks
- Öffne Disks („Laufwerke“, also GNOME Disks; installiere das Paket
gnome-disk-utility, falls deine Desktopumgebung es nicht mitbringt). - Steck den USB-Stick ein und wähle ihn in der linken Spalte aus.
- Öffne das Menü in der Titelleiste, wähle Restore Disk Image („Laufwerksabbild wiederherstellen“) und dann die .img-Datei.
- Klick auf Start Restoring („Wiederherstellung starten“), bestätige mit Restore („Wiederherstellen“) und gib dein Passwort ein, falls du danach gefragt wirst.
Von einem anderen Tails aus
Wenn du Tails schon nutzt, starte es und öffne Apps ▸ Tails ▸ Tails Cloner. Das Programm kopiert dein Tails auf einen neuen Stick und kann deinen persistenten Speicher gleich mitnehmen. Ein Download ist nicht nötig.
Schritt 3: Den Computer vom USB-Stick starten
Ruf diese Schritte zuerst auf deinem Handy auf. Gleich verlässt der Computer Windows oder macOS.
Aus Windows heraus
Auf einem PC mit Windows ist das der einfachste Weg:
- Klick auf Start, halte die Umschalttaste gedrückt und wähle Ein/Aus ▸ Neu starten.
- Wähle auf dem Bildschirm Option auswählen den Eintrag Use a device („Ein Gerät verwenden“) und dann USB HDD.
Erscheint Use a device nicht, nimm die Bootmenü-Taste weiter unten. Tails rät, den Stick erst einzustecken, während Windows herunterfährt: Theoretisch könnte ein Virus in Windows ihn infizieren, auch wenn Tails kein Virus bekannt ist, das so etwas schon getan hat.
Mit der Bootmenü-Taste
Fahr den Computer mit eingestecktem Stick herunter. Schalte ihn ein und drück immer wieder die Bootmenü-Taste, bis eine Liste von Geräten erscheint. Wähle dann den USB-Stick aus und drück die Eingabetaste.
Auf einem Intel-Mac
Fahr den Mac herunter, steck den Stick ein, schalte den Mac ein und halte sofort die Wahltaste (⌥) gedrückt, bis die Liste der Startvolumes erscheint. Wähle den Stick aus; er heißt eventuell EFI Boot oder Windows. Meldet der Mac „Security settings do not allow this Mac to use an external startup disk“ („Die Sicherheitseinstellungen erlauben diesem Mac nicht, ein externes Startvolume zu verwenden“), öffne in der macOS-Wiederherstellung das Startsicherheitsdienstprogramm und wähle Allow booting from external media („Starten von externen Medien zulassen“).
Wenn Tails nicht startet
Wenn alles klappt, erscheint der Bootloader von Tails und startet Tails nach 4 Sekunden. Siehst du den Bootloader, klappt der Start danach aber nicht, dann starte neu und wähle den Eintrag Troubleshooting Mode („Fehlerbehebungsmodus“). Er schaltet einige Linux-Funktionen ab, die sich mit bestimmter Hardware nicht vertragen.

Der Bootloader von Tails 7.16 (Screenshot aus einer virtuellen Maschine, November 2026).
Startet der Computer wie gewohnt Windows oder macOS, empfiehlt die Installationsanleitung von Tails Folgendes, in dieser Reihenfolge:
- 2–3 Minuten warten und es noch einmal versuchen, weil manche Sticks nach der Installation eine Pause brauchen
- alle anderen USB-Anschlüsse ausprobieren
- den Download überprüfen und den Stick neu beschreiben
- einen anderen USB-Stick ausprobieren oder denselben Stick an einem anderen Computer
Ein Stick, der vor langer Zeit beschrieben wurde, kann mit „Verifying shim SBAT data failed: Security Policy Violation“ hängen bleiben. Die Seite mit den bekannten Problemen von Tails rät, diesen Stick dann von Hand auf Tails 6.7 oder neuer zu aktualisieren.
Schritt 4: Der Welcome Screen und die Verbindung zu Tor
Ein bis zwei Minuten nach dem Bootloader erscheint der Welcome Screen (Begrüßungsbildschirm). Unter Language and Formats („Sprache und Formate“) wählst du Sprache und Tastaturbelegung. Hat dein Stick einen persistenten Speicher, entsperrst du ihn hier mit seiner Passphrase.
Hinter der Schaltfläche + unter Additional Settings („Zusätzliche Einstellungen“) stecken ein paar Optionen, die du vielleicht brauchst:
- Administration Password („Administrationspasswort“): aus, solange du keines festlegst. Du brauchst es, um zusätzliche Software zu installieren oder die internen Laufwerke des Computers zu öffnen.
- MAC Address Anonymization („Anonymisierung der MAC-Adresse“): standardmäßig an, damit das Netzwerk die echte Hardwareadresse deiner Netzwerkkarte nicht sieht. Schalte sie nur aus, wenn du sonst keine Verbindung bekommst.
- Offline Mode („Offlinemodus“): startet Tails ganz ohne Netzwerk.
- Unsafe Browser („Unsicherer Browser“): ein Browser ohne Tor, mit dem du dich im Wi-Fi eines Hotels oder Cafés auf der Anmeldeseite (Captive Portal) einloggst.
Klick auf Start Tails („Tails starten“). Nach 15–30 Sekunden erscheint der Desktop.
Verbinde dich über das Systemmenü oben rechts mit einem Netzwerk. Wi-Fi ist unter Tails das häufigste Problem, wie unter Linux allgemein; wird deine Wi-Fi-Karte nicht erkannt, kommst du meist mit einem Netzwerkkabel oder einem USB-Wi-Fi-Adapter ins Internet.
Sobald du verbunden bist, öffnet sich der Assistent Tor Connection („Tor-Verbindung“) und bietet dir zwei Möglichkeiten:
- Connect to Tor automatically („Automatisch mit Tor verbinden“) passt für die meisten.
- Hide to my local network that I’m connecting to Tor („Vor meinem lokalen Netzwerk verbergen, dass ich mich mit Tor verbinde“) nutzt eine Tor-Bridge, also ein Relay, das nicht öffentlich gelistet ist. Wähle diese Option, wo Tor blockiert ist oder wo es dich in Schwierigkeiten bringen könnte, wenn jemand sieht, dass du Tor nutzt.
Steht die Verbindung zu Tor, öffnest du den Tor Browser über das Menü Apps. Seiten laden langsamer, als du es gewohnt bist, weil jede Verbindung über drei Tor-Relays läuft.
Persistenter Speicher: Dateien von Sitzung zu Sitzung behalten
Standardmäßig vergisst Tails beim Herunterfahren alles. Der persistente Speicher ist ein verschlüsselter Bereich auf deinem Tails-Stick, in dem du aufbewahren kannst, was du möchtest, zum Beispiel Dokumente, Wi-Fi-Passwörter, Lesezeichen im Tor Browser, E-Mail-Einstellungen und zusätzliche Software.
Um ihn anzulegen, wählst du Apps ▸ Tails ▸ Persistent Storage oder klickst auf dem Welcome Screen auf Create Persistent Storage („Persistenten Speicher erstellen“). Tails schlägt eine Passphrase aus 5 bis 7 zufälligen Wörtern vor. Schreib sie dir auf, bis du sie auswendig kannst, denn niemand kann sie für dich wiederherstellen. Der persistente Speicher belegt den gesamten freien Platz auf dem Stick; danach schaltest du die Funktionen ein, deren Daten gespeichert werden sollen.
Ab dann fragt der Welcome Screen bei jedem Start von Tails nach der Passphrase. Du kannst das Entsperren auch überspringen und bekommst dann eine völlig frische Sitzung.
Der persistente Speicher ist verschlüsselt, aber nicht versteckt. Wer den Stick in der Hand hat, sieht, dass es ihn gibt, und Tails erinnert daran, dass dich jemand zwingen oder austricksen könnte, die Passphrase herauszugeben.
USB-Sticks gehen auch mal kaputt, und mit einem verlorenen Stick sind deine Dateien weg. Tails empfiehlt einen Backup-Stick, den du mit Tails Cloner erstellst und danach mit dem Programm Back Up Persistent Storage („Persistenten Speicher sichern“) aktuell hältst. Dieses Backup ist heute der einzige gute Grund für zwei Tails-Sticks.
Tails aktuell halten
Tails sucht bei jeder Verbindung mit Tor nach einer neuen Version und bietet ein automatisches Upgrade an, das über Tor heruntergeladen wird. Dein persistenter Speicher bleibt dabei, wie er ist. Welche Version du nutzt, siehst du unter Apps ▸ Tails ▸ About Tails („Über Tails“).
Automatische Upgrades funktionieren ab Tails 7.0. Ein Stick mit einer älteren Version braucht ein manuelles Upgrade, und ein Tails-Stick kann sich nicht selbst aktualisieren, während er läuft. Deshalb lässt dich die Anleitung von Tails als Zwischenschritt ein Tails auf einem zweiten Stick erstellen oder von dem aktuellen Tails einer anderen Person klonen.
Schieb Upgrades nicht auf. Tails 7.15.1 zum Beispiel war ein Notfall-Release vom 23. Oktober 2026, das die Zertifikate einer kompromittierten Zertifizierungsstelle sperrte. Über diese Stelle hätte sich ein Angreifer sonst als beliebige Website ausgeben können.
Wovor Tails dich nicht schützt
Tails geht offen damit um, was es nicht kann, und seine Seite mit Warnungen solltest du vollständig lesen, bevor du dich bei etwas Ernstem auf Tails verlässt.
- Mit Tails ist erkennbar, dass du Tor nutzt, und wahrscheinlich auch, dass du Tails nutzt. Bridges verbergen Tor vor deinem lokalen Netzwerk, nicht vor den Websites, die du besuchst.
- Das Tor-Exit-Relay kann Datenverkehr zu Websites ohne Verschlüsselung mitlesen und verändern.
- Wer beide Enden deiner Tor-Verbindung beobachten kann, könnte dich identifizieren.
- Wenn du dich bei deinen eigenen Konten anmeldest, wissen diese Dienste, wer du bist. Tails empfiehlt, eine Sitzung nur für einen Zweck zu nutzen und Metadaten mit Metadata Cleaner aus Dateien zu entfernen, bevor du sie teilst.
- Kein Betriebssystem schützt vor Hardware-Keyloggern oder Angriffen auf BIOS und Firmware. Tails rät, es von einem Computer aus zu installieren, dem du vertraust.
Häufig gestellte Fragen
Einige Leute fanden Antworten auf diese Fragen hilfreich
Kann ich Tails statt auf einem USB-Stick auf der Festplatte installieren?
Nicht mit den empfohlenen Methoden. Tails ist als Live-System gedacht, das von einem USB-Stick oder einer DVD läuft – genau deshalb hinterlässt es keine Spuren auf dem Computer.
Läuft Tails auf einem Mac mit M1, M2 oder einem neueren Chip?
Nein. Auf Apple-Prozessoren läuft Tails nicht. Einige ältere Macs mit Intel-Prozessor funktionieren; dort startest du Tails, indem du beim Einschalten die Wahltaste gedrückt hältst.
Kann ich Tails in einer virtuellen Maschine nutzen?
Ja, mit dem ISO-Image, aber Tails warnt, dass das gefährlich sein kann: Das Hostsystem und die Virtualisierungssoftware können sehen, was du in Tails tust. Tails dokumentiert nur GNOME Boxes und virt-manager unter Linux und sagt, dass VirtualBox schlecht mit Tails funktioniert.
Kann ich mit Tails ein VPN nutzen?
Im Moment nicht. Laut FAQ von Tails funktioniert es derzeit nicht mit VPNs. Für die Anonymität setzt Tails auf Tor, weil kein einzelner Punkt im Tor-Netzwerk zugleich weiß, wer du bist und wohin du dich verbindest.
Kann ich Tails stattdessen von einer DVD starten?
Ja. Brenn das ISO-Image auf eine DVD und starte den Computer davon. Auf einer DVD gibt es allerdings keinen persistenten Speicher, und für jedes Upgrade von Tails musst du eine neue DVD brennen.
Wie lange dauert die Installation von Tails?
Tails rechnet insgesamt mit etwa einer Stunde. Ein großer Teil davon entfällt auf den Download des 1,8 GB großen Images; das Schreiben auf den Stick dauert ein paar Minuten.
